Behinderten- und Rehabilitationssportverband Sachsen-Anhalt und Universitätsmedizin Magdeburg stärken Zusammenarbeit im Reha- und Herzsport
Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Sachsen-Anhalt (BSSA) und die Universitätsmedizin Magdeburg intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich des Reha- und Herzsports. Ziel der Kooperation ist es, Patientinnen und Patienten den Zugang zu qualitätsgesicherten Bewegungsangeboten zu erleichtern und die medizinische Nachsorge nachhaltig zu unterstützen.
Im Rahmen eines Fachvortrags informierte Birgit Strackeljan, Mitarbeiterin des Regionalzentrums Nord des BSSA, stellvertretend für den Verband die Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Universitätsmedizin Magdeburg (Direktor: Prof. Dr. med. Rüdiger C. Braun-Dullaeus) über Inhalte und Strukturen des Rehabilitationssports. Sie erläuterte, was Rehasport ausmacht, wie Patientinnen und Patienten geeignete Angebote finden und welche zentrale Rolle Ärztinnen und Ärzte insbesondere durch die Verordnung von Rehasport spielen.
Aus dem fachlichen Austausch entwickelte sich eine konkrete Zusammenarbeit, die nun auch für Patientinnen und Patienten sichtbar ist: Im Wartebereich der Klinik informiert eine neu installierte Infotafel über den Rehabilitationssport, seine Inhalte sowie die Zugangsmöglichkeiten.
Ergänzend stellte der BSSA das Projekt „Herz aktiv“ vor, das den landesweiten Aufbau von Herzsportgruppen in Sachsen-Anhalt verfolgt. Ziel des Projekts ist es, die kardiologische Nachsorge zu stärken und Betroffenen langfristig wohnortnahe Bewegungsangebote zu ermöglichen.
Die Kooperation zwischen dem BSSA und der Universitätsmedizin Magdeburg soll künftig durch weitere gemeinsame Projekte vertieft werden, um Reha- und Herzsport noch stärker in der medizinischen Versorgung zu verankern.

Foto (v.l.): Marie Schwerthfeger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt DIKAP, Dr. Patrick Müller, Assistenzarzt an der Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie Magdeburg, Birgit Strackeljan, Regionalzentrumsleiterin Nord des BSSA, sowie Prof. Dr. med. Rüdiger C. Braun-Dullaeus, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie Magdeburg. Fotografin: Melitta Schubert/UMMD
